“Children of Blood and Bone” (Buchrezension)

Autorin: Tomi Adeyemi Genre: Young Adult Fantasy Seitenanzahl: 623 Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐/5

In diesem mitreißenden Roman geht es um die junge Zélie, die in der afrikanisch angehauchten Fantasywelt Orïsha lebt. Diese Welt war einst voller Magie, bis der König in der “Blutnacht” alle Magiekundigen, die so genannten “Maji”, ermorden ließ. Auch Zélie verlor damals ihre Mutter und erlebt nun in dieser neuen, magielosen Welt Unterdrückung, Demütigung und Hass. Mithilfe einer alten Schriftrolle könnte es ihr gelingen, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Doch es gibt genug Feinde, die dieses Vorhaben verhindern wollen, allen voran der Kronprinz…

Tomi Adeyemi, die selbst nigerianischer Herkunft ist, spricht in ihrem Roman sehr viele wichtige Themen an, die jedoch nicht lehrhaft vorgetragen werden, sondern sehr gut und passend in die magische Geschichte einfließen. Es geht um Rassismus, Unrecht und die Frage wer die Täter und die Opfer sind. Adeyemi verarbeitet ihre eigenen Gedanken und Gefühle in einer spannenden, mitreißenden Geschichte, die die Leser*innen packt und nicht so schnell wieder loslässt. Obwohl Zélies Geschichte und ihr Kampf gegen die Ungerechtigkeit in der Fantasywelt Orïsha spielt, könnte sie genauso in unserer Realität stattfinden. Um es also mit den Worten der Autorin zu sagen: “Und genau wie Zélie und Amari haben wir die Macht, etwas gegen das Böse in unserer Welt zu tun. Viel zu lange sind wir in die Knie gezwungen worden. Erheben wir uns.”

Maria Krell

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