Fridays For Future

von Richard Schulze

Wenn es um das Thema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ geht, kommt man nicht an der bevorstehenden und uns alle persönlich betreffenden Klimakatastrophe vorbei. Was kann man aber nun als Schülerin bzw. als Schüler des Gymnasium St. Augustin gegen die das sich erwärmende Klima tun?

Nun zunächst einmal kann man zum Beispiel ganz einfach bei einem bewussteren Einkaufen anfangen. Damit ist gemeint, dass man im Winter nicht unbedingt die Himbeeren aus Peru oder die Mango aus den Philippinen braucht. Man könnte auch den Fleischverbrauch reduzieren und öffentliche Verkehrsmittel mehr benutzen. Fridays for Future wäre zwar auch eine Option, doch dafür müsste man ja freitags nach Leipzig fahren, richtig? Falsch! Seit anderthalb Jahren gibt es auch in Grimma eine Fridays for Future Bewegung, die bereits 4 Demonstrationen und mehrere Müllsammelaktionen geplant und durchgeführt hat. Auf jeder Demonstration gab es bisher Kundgebungen, Poetry-Slams sowie Rede- und Musikbeiträge von verschiedenen Jugendlichen und Erwachsenen. Begleitet von Musik und Demonstrationssprüchen, wie „Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“, ging der Demozug durch die Grimmaer Straßen. 

Die Schulleitung erkannte offenbar das Interesse der Schülerinnen und Schüler und erlaubte die Teilnahme an einer Fridays for Future auch in der Unterrichtszeit, sofern eine schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Diese Entscheidung beugte etwaigen Problemen vor und sorgte dafür, dass das Interesse an Fridays for Future und allgemein dem Thema „Klimakatastrophe“ noch weiter stieg. Fridays for Future Grimma hörte auch in der „Coronakrise“ nicht auf und für den 19. März 2021 ist eine weitere Demonstration angesetzt. „Natürlich alles Corona-Konform“ heißt es auf den Social Media Kanälen von Fridays for Future, die auch in Grimma während des „Lockdowns“ aktiv bleiben. 

Durch das Ankommen der Fridays for Future Bewegung in Grimma im August 2019, können nun Schülerinnen und Schüler (selbstverständlich auch andere Altersgruppen) lokal ein Zeichen gegen die Zerstörung des Klimas und damit auch gegen die Zerstörung unserer Zukunft setzen.

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