Meine Top-4-Buchrezensionen, Teil 1

Someday you will be old enough to start reading fairy tales again” – C.S. Lewis 

Und die perfekte Zeit dafür ist die Winterzeit. Man kann sich eine Tasse Tee machen und sich mit einem guten Buch auf dem Sofa einkuscheln und dem kalten, regennassen Wetter entfliehen. Vor allem während des Lockdowns kann einem schnell die Decke auf den Kopf fallen. Die hier aufgelisteten Bücher sind zum Teil auch schon verfilmt wurden, trotzdem reichen die Filme nie an die Komplexität und das Detailreichtum der Buchvorlagen heran. Deshalb lade ich euch ein, endlich mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen und selbst in magische Fantasy-Welten einzutauchen. Also hier nun zwei von vier schönen Fantasy-Büchern, um kurz die Realität für einen gemütlichen winterlichen Nachmittag oder Abend zu vergessen.  

„Der Kleine Hobbit“ von J.R.R Tolkien

„In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit“, so beginnt der Roman des britischen Schriftstellers, der mit seiner „Mittelerde“-Saga einen wahren Fantasy-Klassiker schuf. 

Bilbo Beutlin, ein Hobbit aus dem Auenland kann Abenteuer auf den Tod nicht ausstehen, er möchte einfach nur seine Pfeife rauchen und nicht beim Essen gestört werden. Als plötzlich der Zauberer Gandalf und 13 Zwerge unerwartet in seine Behausung stolpern, ist er nicht gerade begeistert. Sie suchen einen Freiwilligen, der ihnen hilft, den Drachen Smaug zu töten. Dieser belagert Erebor, welches ein ehemaliges Zwergenkönigreich in einem Berg ist. Und schon beginnt ein ungewolltes Abenteuer für Bilbo, der auf der Reise über sich selbst hinauswächst und nun täglich vor neuen Herausforderungen steht. 

Der „Hobbit“-Roman ist die Vorgeschichte zur großartigen „Der Herr der Ringe“-Reihe, aber deshalb nicht weniger spannend (wenn auch weniger umfangreich). Mit viel Witz und Authentizität schleichen sich die Charaktere in unsere Herzen. Die zauberhafte Erzählung eignet sich perfekt für einen schönen Abend am Kamin. Man darf sich nur nicht von der leider geläufigen Bezeichnung „Kinderbuch“ abschrecken lassen, die oftmals in einem Zug mit dem Titel des Buches genannt wird, denn das ist „Der kleine Hobbit“ keineswegs. 

Kann man von Tolkiens Welt nicht genug bekommen, gibt es natürlich noch die „Herr der Ringe“-Bücher, ebenso wie diverse Geschichten aus Mittelerde. 

„Die Sprache der Dornen“ von Leigh Bardugo

Dieses düstere Märchenbuch der Bestsellerautorin spielt in ihrem selbst erschaffenen „Grischaverse“. Dort gibt es verschiedene magische Länder voller Geheimnisse, Sagen und Märchen, die in kalten Winternächten erzählt werden. Es geht um sechs Geschichten: Ein junges Mädchen, das ausgesandt wird, um mit einer monströsen Kreatur zu verhandeln; ein kluger Fuchs in einem verschneiten Winterwald; eine Hexe, die in einer Hütte voller Geheimnisse und süßer Magie lebt; ein Fluss, der einem armen Mann hilft, drei Aufgaben zu bewältigen; ein Uhrmacher, dessen Nussknacker die junge Clara in zauberhafte Welten entführt und eine verbitterte Meerjungfrau, deren Leidenschaft das Singen ist. 

Der Roman überzeugt nicht nur mit seinem überraschenden Inhalt, auch das Cover ist ein wahrer Augenschmaus! Deshalb schmökere ich jedes Jahr im Winter gern in diesem wunderschönen Buch, mit seinen detailreichen Illustrationen. Wer von den geheimnisvollen Erzählungen nicht genug bekommen kann, dem lege ich die „Grischa“- und die „Krähen“-Reihe sehr ans Herz, mit denen Leigh Bardaugo die Bestsellerlisten stürmte. Lass dich in den Bann ziehen!

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, eines der Bücher zu lesen, dann denkt gern daran, lokale Buchläden zu unterstützen!

Gemütliche Lesestunden wünscht Maria!

PS: Im Februar werden ich dann die anderen beiden Bücher vorstellen

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